Häufig gestellte Fragen


Allgemeine und Setup-Informationen

Wozu dient ZEHRAster Plus?

ZEHRaster Plus druckt TIFF-, JPEG-, CALS Type I-Rasterdateien sowie CGM*-Dateien auf einem lokalen oder vernetzten Drucker der HP DesignJet 700-Serie, 1000-Serie, CP-Serie oder ColorPro CAD-Drucker.

Ist ZEHRaster Plus Jahr-2000-konform?

Ja

Welche Gerätekonfiguration ist erforderlich?

Für Windows benötigen Sie einen Computer mit Windows NT 4.0 mit verfügbaren CD-Laufwerk, einer Festplatte mit mindestens 225 MB freiem Speicherplatz und 32 MB RAM. Die Bildschirm-Anzeigeneinstellung muß mindesten 640 x 480 sein.

Für UNIX benötigen Sie eine der folgenden Y2K-konformen Plattformen (oder höher):

Dieser Computer sollte auf ein CD-Laufwerk zugreifen können, über eine Festplatte mit mindestens 225 MB freiem Speicherplatz und 32 MB RAM (optimal 64 MB) verfügen. Die Bildschirm-Anzeigeneinstellung muß mindesten 640 x 480 sein.

Unterstützt werden die Drucker der HP DesignJet 700-Serie, 1000-Serie, CP-Serie und DesignJet ColorPro CAD. Wie in der Lizenzvereinbarung dargelegt, ist der ZEHRaster Plus dem HP DesignJet beigefügt und für den Gebrauch mit diesem bestimmt.

Welche Auflösung kann ich beim Drucken erzielen?

Falls Sie mit einem Drucker der 700-Serie drucken: TIFF-, JPEG- und CGM-Bilder werden mit 300 dpi gedruckt. CALS-Dateien werden mit 600 dpi gedruckt.

Falls Sie mit einem Drucker der 1000-Serie drucken: 300 dpi im Schnellbetrieb und 600 dpi in allen anderen Modi.

Falls Sie mit einem Drucker der CP-Serie drucken: 600 dpi.

Falls Sie mit einem ColorPro CAD-Drucker drucken: 600 dpi.

Muß mein Windows NT 4.0-Computer oder UNIX-Computer direkt mit dem HP DesignJet-Drucker verbunden sein?

Nein. Der mit dem ZEHRaster Plus zusammen verwendete HP DesignJet-Drucker kann ein Netzwerkdrucker sein, aber der Windows NT 4.0-Computer muß über eine Druckwarteschlange verfügen, die mit den Druckereinstellungen übereinstimmt. Entsprechend muß der UNIX-Computer eine LP-Warteschlange haben (LPR-Warteschlange für Linux), die die Druckaufträge an den Drucker sendet.

Muß die Windows-Druckwarteschlange oder LP-Warteschlange eingestellt sein, bevor ich ZEHRaster Plus installiere?

Absolut. Der HP DesignJet-Drucker muß installiert sein und eine Druckwarteschlange oder LP-Warteschlange eingerichtet sein, bevor ZEHRaster Plus erfolgreich installiert werden kann. Eine der Hauptfragen, die während der Installation von ZEHRaster Plus beantwortet werden muß, ist der Name der Windows-Druckwarteschlange oder LP-Warteschlange (die dem HP DesignJet-Drucker entspricht), die verwendet wird.

Und wenn ich die mit dem HP DesignJet assoziierte Windows-Warteschlange oder LP-Warteschlange ändern möchte, zu der ZEHRaster Plus druckt?

Für Windows NT können Sie die Warteschlange recht einfach ändern. Legen Sie die ZEH-CD in das CD-Laufwerk ein. Auf dem angezeigten Hauptattraktion klicken Sie auf Drucker verwalten, um eine neu zu verwendende Windows-Druckwarteschlange auszuwählen und sämtliche Optionen zur Verwendung von ZEHRaster Plus festzulegen.

Für UNIX können Sie die LP-Warteschlange ändern, indem Sie die Verzeichnisse ändern und im Verzeichnis /install_dir/scripts/ das Skript manage_printers.sh ausführen.

Seien Sie noch einmal darauf hingewiesen, daß der ZEHRaster Plus, wie in der Lizenzvereinbarung dargelegt, dem HP DesignJet beigefügt und für den Gebrauch mit diesem bestimmt ist.

Ich habe mehr als einen HP DesignJet-Drucker erworben. Darf ich ZEHRaster Plus so einrichten, daß die Software mit jedem Drucker verwendet werden kann?

Ja. Sie können ZEHRaster Plus für jeden HP DesignJet-Drucker einrichten, dem die Software beigefügt ist.

ZEHRaster Plus wird eine Liste verfügbarer Drucker anzeigen, so daß die Benutzer den Drucker ihrer Wahl beim Senden einer Datei auswählen können.

Gibt es eine Möglichkeit, den Setup nach der Installation zu testen?

Ja. ZEH stellt eine Beispiel-TIFF-Datei (zehlogo.tif im Verzeichnis examples) die Sie senden können, um die ZEHRaster Plus-Installation zu testen. ZEH stellt auch eine RTL-Datei (zehlogo.rtl im Programmverzeichnis examples), die direkt an den HP DesignJet-Drucker gesendet werden kann, um die Druckerverbindung und die Installation zu testen.

An wen wende ich mich bei Unterstützungsfragen oder Problemen?

An Ihre HP- oder ZEH-Unterstützung. Anweisungen für einfache Fehlerbehebung finden Sie im Abschnitt Fehlerbehebung. Folgen Sie den einzelnen Schritten der Fehlerbehebung, bevor Sie sich mit der HP- oder ZEH-Unterstützung in Verbindung setzen.

Verwendung von ZEHRaster Plus

Wie sende ich eine Datei zum Drucken?

In Windows NT:

  1. Starten Sie die ZEHRaster Plus-Anwendung durch Auswahl von Start >> Programme >> ZEHRaster Plus.
  2. Wählen Sie die Datei, die Sie drucken möchten aus. Verwenden Sie dazu die Funktion Durchsuchen.
  3. Legen Sie Optionen wie Drehung oder Größe fest.
  4. Falls Sie die ausgewählte Datei anzeigen möchten, klicken Sie auf Voransicht. Wenn Sie damit fertig sind, wählen Sie Datei >> Beenden, um das Fenster zu schließen.
  5. Klicken Sie im Hauptfenster von ZEHRaster Plus auf Drucken.

ZEHRaster Plus verfügt über Druckstatusmeldungen. Auf diese Weise können Sie den Status der Datei verfolgen. Nachdem die Datei verarbeitet wurde und an die Warteschlange zum Drucken gesendet wurde, können Sie eine andere Datei auswählen und senden.

In UNIX:

  1. Starten Sie die ZEHRaster Plus-Anwendung, indem Sie die Befehlszeile eingeben:
  2. /install_dir/zplus.exe

  3. Wählen Sie die Datei, die Sie drucken möchten aus. Verwenden Sie dazu die Funktion Durchsuchen.
  4. Legen Sie Optionen wie Drehung oder Größe fest.
  5. Klicken Sie im Hauptfenster von ZEHRaster Plus auf Drucken.

ZEHRaster Plus verfügt über Druckstatusmeldungen. Auf diese Weise können Sie den Status der Datei verfolgen. Nachdem die Datei verarbeitet wurde und an die Warteschlange zum Drucken gesendet wurde, können Sie eine andere Datei auswählen und senden.

Und wenn meine ausgewählte Datei nicht druckt?

Es gibt ein paar Gründe, warum eine Datei unter Umstände nicht druckt:

Falls die Datei nicht gedruckt werden kann, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Überprüfen Sie diese Meldung im Abschnitt Meldungen auf eine ausführliche Beschreibung des Problems hin und mögliche Schritte zur Fehlerbehebung.

Mein Drucker ist 36 Zoll breit und wenn ich versuche, einen Druckauftrag zu senden der 35,8 Zoll breit ist, zeigt ZEHRAster Plus eine Warnmeldung an, die besagt, daß mein Bild abgeschnitten wird. Warum?

Jeder Drucker hat einen "druckbaren Bereich", der nicht die gesamte Breite des Druckers umfaßt. Mit anderen Worten verfügt der Drucker über Standardränder auf jeder Seite. ZEHRaster Plus nimmt diese Ränder in Betracht, wenn es die Benutzer warnt, daß ein Bild abgeschnitten wird.

Meine Bildvoransichten unterscheidet sich ein wenig von den tatsächlichen Ausdrucken.

Vergessen Sie nicht, daß ein Bild in der Voransicht mit der Auflösung, oder dpi, des Bildschirms angezeigt wird (gewöhnlich 72 oder 96 dpi) während der Ausdruck von der Auflösung des HP DesignJet-Druckers abhängig ist (entweder 300 oder 600 dpi). Dieser Unterschied in der Auflösung kann die Unterschiede erzeugen, die Sie bei der Bildschirmanzeige und der gedruckten Seite wahrnehmen.

Der Hintergrund meines CGM ist schwarz. Kann ich das ändern, so daß geringere Drucker-Ressourcen verbraucht werden?

ZEHRaster Plus gestattet es Ihnen, die schwarzen und weißen Elemente des CGM umzukehren. In diesem Fall wird der schwarze Hintergrund weiß gedruckt und die weißen Grundformen (Primitive) als schwarz.

Stellen Sie die Option "Schwarz-Weiß umkehren" des Sende-Tools auf "Ein" (d. h. das Kästchen ist markiert), bevor Sie die Datei senden.


Dateiformatinformationen

Was ist eine CGM?

Eine CGM (Computer Graphics Metafile) ist eine Datei, die Vektorinformationen enthält wie Linien und Text und kann Rasterdaten in der Form von Zellfeldern enthalten. CGMs können von vielen Anwendungen ausgegeben werden. Das Format wird hauptsächlich für den Austausch graphischer Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen verwendet.

CGMs können seismische Daten in Form eines GDP (Generalized Drawing Primitive) enthalten. Seien Sie darauf hingewiesen, daß ZEHRaster Plus keine seismischen Daten unterstützt. Es wird alle Bereiche der CGM drucken und in der Voransicht anzeigen, die keine seismischen Daten enthalten.

Was ist ein CGM-ATA?

CGM-ATA ist ein Profil oder eine Erweiterung des ursprünglichen CGM-Standard, der von der Air Transport Association geschaffen wurde. Diese Profil erweitert den ursprünglichen Standard CGM:1992 (d. H. durch Definition der extra Linienarten, die verwendet sein können). Es verfügt über seine eigenen Datei-Testreihen, die erstellt oder richtig ausgedruckt werden müssen, bevor eine Software-Anwendung als konform anerkannt wird.

Was ist eine nicht-konforme CGM?

Eine nicht-konforme CGM entspricht nicht dem CGM-Standard. Die neueste Version des Standard ist CGM:1992.

Der Standard legt Grundregeln über die Struktur der Datei fest und wie sie einfache graphische Grundelemente (wie Linien und Polygone) und komplexere graphische Grundelemente (wie geschlossene Figuren) sowie hochgradig komplexe Grundelemente (wie Bezier-Kurven und parabolische Bögen) handhabt.

Obwohl die ZEH-Software sehr geschickt mit den meisten nicht-konformen CGMs umgeht, kann sie natürlich nicht jede Abweichung, die innerhalb einer Datei erstellt wurde, handhaben. Falls Ihre CGM nicht druckbar ist, oder sie eine nicht-konforme Datei vermuten, überprüfen Sie die Anwendung, mit der die Datei erstellt wurde nach Hinweisen zu ihren Konformitätsrichtlinien.

Wie kann ich eine CGM mit seismischen Daten drucken?

ZEHs Standard CGM Software-Paket gibt Ihnen die Möglichkeit, seismische Daten zu drucken. Informationen über Preise und Verfügbarkeit erhalten Sie von der nächstgelegenen ZEH-Niederlassung.

Mein CGM kann nicht in der Voransicht wie erwartet angezeigt werden. Was ist verkehrt?

Das mag an einem der folgenden Gründe liegen:

  • Das Voransichtsfenster von ZEHRaster Plus unterstützt keine CGM-Transparenz, so daß ein Teil des Bildes auf dem Bildschirm "versteckt" sein kann, aber wie in der Datei angegeben ausdrucken wird.
  • Seismische Daten werden von ZEHRaster Plus nicht unterstützt und können nicht in der Voransicht angezeigt oder gedruckt werden.
  • Das Voransichtsfenster ist nicht NIST-konform. Falls das CGM NIST-spezifische Merkmale wie zusätzliche Linienarten enthält, wird es in der Voransicht u. U. falsch angezeigt. Das CGM wird jedoch richtig ausgedruckt werden. Das Voransichtsfenster dient nur zum Zweck, die Datei anzuzeigen, um sicherzustellen, daß das auch die Datei ist, die Sie drucken möchten.
  • Das Voransichtsfenster zeigt das Bild mit niedrigerer Auflösung an (normalerweise 72 dpi) als der Ausdruck (entweder 300 oder 600 dpi). Das Bild der Anzeige kann sich unterscheiden, da weniger Informationen vorhanden sind, die angezeigt werden können (z. B. gestrichelte Linien erscheinen u. U. als feste Linien im Voransichtsfenster).

Muß ich die Größe für ein abstraktes CGM festlegen?

Nein. ZEHRaster Plus geht davon aus, daß Sie ein CGM mit abstrakten Skaliermodus mit der maximal von Ihrem Drucker erlaubten Größe drucken möchten. Daher wird die größte mögliche Breite und die entsprechende Länge zur Standardeinstellung (unter Beibehaltung des Seitenverhältnis oder der Proportionen des Originalbildes). Sie können jedoch nach Wunsch die Größe festlegen.

CGMs mit abstraktem Skaliermodus sind dazu entwickelt, keine physische Größe zu besitzen. Anstatt dessen nehmen sie eine abstrakte Größe in den VCDs (Virtual Device Coordinates) an, die jedem physischen Maß wie Zoll, Zentimeter, Meter oder Fuß zugeordnet werden kann.

Mein CGM enthält mehrere Bilder. Kann ich alle drucken?

ZEHRaster Plus druckt nur das erste Bild der CGM.

Falls das Drucken anderer Bilder in der CGM vorrangig ist, treten Sie mit der ZEH-Niederlassung in Kontakt. Hier erhalten Sie Informationen über Preise und Verfügbarkeit von Standard CGM Softwarepaketen von ZEH

Was bedeutet CCITT Group 4?

CCITT Group 4 ist ein verlustloses Codierungsschema, das spezifisch für die Codierung von 1-Bit-Daten (monochrome) entwickelt wurde. CCITT wurde ursprünglich zur Verwendung mit Faxmaschinen und Datennetzwerken entwickelt.

Worin liegt der Unterschied zwischen TIFF und JPEG?

TIFF und JPEG sind beide Rasterformate, aber JPEG unterstützt hohe Kompression und ist daher sehr populär im World Wide Web. TIFF wird von den meisten Scannern, Bildmanipulationsanwendungen und Textverarbeitungsprogrammen unterstützt.


Unterstützung für das CGM-Format ist in Form einer Lizenzoption verfügbar. Besuchen Sie unsere Website http://www.zeh.com/zplus/. Dort erfahren Sie mehr über die Liefermöglichkeiten der ZEHRaster Plus CGM Ansicht- und Druckfunktionalitäten.